BLOG

KUNDALINI YOGA ÜBUNGSREIHE  März:

"For Immunity"

DOWNLOAD

MEDITATION im März

"Meditation to take you out of danger"

DOWNLOAD

28.03.2020

Ein neuer Tag bricht an im Leben des unbeirrbaren entschlossenen Alltags-Yogis.

Selbst nachdem er von der ausgefeilschten Yogapraxis vom Vortag schon fast sowas wie Yogaroutine in sein Leben gebracht hat, fällt es ihm genauso schwer, wie am Tag zuvor, den Weg auf die Matte zu finden.

Tausend Dinge kommen ihm in den Sinn, die unbedingt jetzt und sofort erledigt werden wollen aber da er am Abend zuvor schon seine Yogamatte ausgerollt hat, kommt er nicht umhin, immer wieder darüber zu stolpern, um sich schließlich doch dort nieder zu lassen. Mit zerknirschtem Gesicht (und das kommt nicht von einer fehlenden kosmetischen Morgenanwendung!) sitzt er genauso ratlos da wie schon einmal. Das mit der Routine braucht wohl doch noch etwas Übu...

28.03.2020

wacht früh am Morgen auf (zumindest fühlt es sich noch sehr früh an): ahhh – Frühlingserwachen – die Vögel zwitschern...es steht ein guter Tag bevor – wunderbar!

Noch einmal umdrehen und das Schweregefühl in den Gliedern genießen.

Aber ach herrje: da meldet sich schon gleich das schlechte Gewissen: “Du wolltest doch früh aufstehen und Yoga üben – mindestens eine Stunde lang...oder vielleicht sogar noch mehr...” “Energiearbeit ist wichtig”...so sagen es die, die Ahnung zu haben scheinen – “in diesen Zeiten mehr denn je!”

Also überwindet der entschlossene Yogi seinen inneren Schweinehund und auch wenn die Versuchung gross ist, diese Stimme zu überhören, wühlt sich aus dem kuschlig warmen Federbett.

Die Morgenroutine geht recht schnell...

02.02.2020

Womit beginnt Veränderung? Wann wird Veränderung sicht- und spürbar? Ist dann etwas anders und neu, wenn der Kalender neue Jahreszahlen vorgibt? Oder wenn das alte nicht mehr funktioniert und sich darauf hinbewegt, abgelöst zu werden?
Manchmal besteht eine so große Sehnsucht danach, dass Dinge im Leben anders werden oder der Wunsch und die Hoffnung, dass sich manches niemals verändern möge. Welchen Einfluss haben wir auf Veränderung? Wie sehr können wir uns mühen, um ein besseres Leben, um unsere Gesundheit, um einen tollen Job und günstigere Lebensbedingungen und doch scheint es nicht in unseren Händen zu liegen ob, wie und was sich wann ändert. Oder doch?
Die Yogaphilosophie gibt uns Hinweise für unsere Yogapraxis und erweiter...

01.12.2019

Der Spätherbst scheint jedem Tag mehr Licht zu entziehen. Ein Teppich aus Nebelgrau und Winterdämmerung legt sich aufs Land und lullt den Alltagsmanager ein... diese Instanz in uns, die geschäftig versucht, alle Dinge, Erlebnisse, Begebenheiten und Gefühle zu organisieren, einzuordnen und an einen guten Platz zu stellen. Je kürzer die Tage, desto weniger Zeit scheint ihm zur Verfügung zu stehen und desto mehr ist er bemüht, seinen Job gut auszuüben: noch mehr Anstrengung und Bemühen, die ihm schließlich Substanz entziehen. Verzweiflung, Wut, Hilflosigkeit und Depression sind zwar nicht die Lösung, aber resultieren häufig als Konsequenz, und schaffen dunkle Löcher in uns, die danach rufen, gefüllt zu werden. Da, wo das Eigentlich...

29.09.2019

Wie eine Fahne weht die kleine weiße Daunenfeder, die an einem Grashalm hängen geblieben ist, in den lauen frühherbstlichen Windböen – zart und weich, so als könne sie jeden Moment davon getragen werden, ähnlich wie die in Rot- und Gelbtönen eingefärbten Herbstblätter, die jetzt noch strahlen, aber von Vergänglichkeit künden. Mit jedem Herbst wird uns die Endlichkeit des Lebens bewusst. Wie diese Feder scheint das Leben für eine Weile irgendwo auf der Erde hängen zu bleiben und von den Winden des Lebens bewegt zu werden, bis es sich schließlich löst und wieder mitgenommen wird.

Welche Freiheit hat diese Feder – welche Freiheit wir, in unserem Menschsein? Worauf kommt es an und was gilt es zu leben? Die Feder ist Freiheit so wie d...

01.08.2019

In der Abendsonne des Hochsommers glättet sich allmählich die Oberfläche des Badesees. Viele Menschen hat er eingeladen zu schwimmen, zu toben und sich zu erfrischen. Nun wird es stiller... die Oberfläche glatt wie ein Spiegel, der den Tag reflektiert. Wie tief mag dieser See wohl sein? Wie tief reicht unser Geist? Welche Bewegungen gibt es ganz tief unten, wo niemand mehr hinschauen kann? Untrennbar von den Tiefen die Oberfläche, die ach so schnell in Bewegung gerät – ob durch vergnügliches Baden oder die unruhigen Winde des Lebens... Der See ist See so wie der Mensch Mensch ist: das Äußere Untrennbar von seinen Tiefen. Die großen Yogis wussten, dass weder die durch Freude noch die durch Schmerz und Drama ausgelöste Bewegung be...

30.06.2019

Etwas schleppend, aber doch allmählich kommt sie durch: die Sommer-Sonnenfreude. Das innere Kind möchte ohne nachzudenken eintauchen in einen kühlen See... schwimmen, planschen und einfach nur Sein. Verpflichtungen werden am Ufer gelassen! Noch- und noch einmal eintauchen ins kühle Nass... um dann, beim Auftauchen, das Wasser vom Körper fließen und zwischen den Fingern zerrinnen zu lassen – mit dem prickelnden Gefühl von Leichtigkeit. Das Kinderherz wahrt sich das Gefühl und lebt so von Moment zu Moment mit seinen Gefühlen – der Erwachsene Kopf schaut auf die mit Wasser gefüllten Hände, denkt und bekommt Angst: Oh je, so wie das Wasser zwischen den Fingern, zerrinnt die Zeit im Leben... schon wieder ist es Sommer, d.h. schon wie...

29.05.2019

Welche Wahl haben wir? Diese Frage stellt sich schon seit Menschengedenken… nicht erst seit der gerade durchgelaufenen Europawahl.
Es gibt Meinungen die behaupten, dass wir immer eine Wahl haben und auch wählen sollten, um unser Schicksal in die Hand zu nehmen und dann wiederum solche, die meinen, dass alles sowieso von anderer Stelle entschieden wird und es deshalb egal ist, wofür wir uns entscheiden und es sogar unwichtig ist, eine Wahl zu treffen.
Vielleicht geht es gar nicht so sehr darum, um im Außen Einfluss zu nehmen oder zu bestimmen, sondern darum, in eine innere Ermächtigung zu finden, mit der wir in einer konstruktiven Haltung das innere Milieu gestalten, welches nach yogischer Auffassung nicht vom Außen getrennt ist....

06.05.2019

“Wer sein Gesicht mit dem frühen Morgentau am ersten Mai wäscht, der wird im folgenden Jahr mit guter Gesundheit, Schönheit, Reichtum und einer gehörigen Portion Vitalität beschenkt” so heißt es zumindest bei den Druiden. Unsere Ahnen haben Feuchtigkeit, die von der Natur geschaffen wurde, als vitale Kraft von heiligen Wesenheiten angesehen, die Wachstum ermöglicht– Morgentau war demnach das “heilige Wasser” der Druiden. Es wurden große Feuer auf den Hügeln zur Ehrung der Sonne entfacht und die mysteriösen Kräfte der Natur gehuldigt. Die Natur stand im Mittelpunkt der Menschen, die sich nach ihr ausrichteten.

Was davon ist geblieben? Welche Wertschätzung für das lebensnotwendige Wasser und das wärmende Feuer? Für die Erde, die un...

30.03.2019

Frühlings-Freundlichkeit öffnet Herzen und lädt Farbenreichtum ein... Nuancen, die wir im Wintergrau vermisst haben. Ausdehnung und Wärme stehen an... inneres Potential darf sich entfalten. Nicht, dass es das nicht gegeben hätte, doch diese besondere Zeit lässt wachsen, was sich in sich zurück gezogen hat. Die Natur folgt diesem Ruf – eingebettet in ein Größeres Ganzes… der menschliche Geist allerdings ist oft alles andere als freundlich und hält das Potential im Verborgenen. Durch seine Konditionierungen bleibt er hinter der Brillianz seiner Fähigkeiten stehen und entwickelt Strukturen und Strategien, die weder dem Außen noch der eigenen Innenwelt dienlich sind. Wie ein Schleier legt er sich um unser Herz und dort, wo achtsames...

Please reload

​© 2016 Yogazentrum Heidelberg.

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ

Webdesign:  www.spirituellesdesign.com