Die kleine weiße Daunenfeder


Wie eine Fahne weht die kleine weiße Daunenfeder, die an einem Grashalm hängen geblieben ist, in den lauen frühherbstlichen Windböen – zart und weich, so als könne sie jeden Moment davon getragen werden, ähnlich wie die in Rot- und Gelbtönen eingefärbten Herbstblätter, die jetzt noch strahlen, aber von Vergänglichkeit künden. Mit jedem Herbst wird uns die Endlichkeit des Lebens bewusst. Wie diese Feder scheint das Leben für eine Weile irgendwo auf der Erde hängen zu bleiben und von den Winden des Lebens bewegt zu werden, bis es sich schließlich löst und wieder mitgenommen wird.

Welche Freiheit hat diese Feder – welche Freiheit wir, in unserem Menschsein? Worauf kommt es an und was gilt es zu leben? Die Feder ist Freiheit so wie der Vogel, von dem sie sich einst getrennt hat. Sie trägt seine Energie und lässt uns erinnern, dass der Himmel über den Wolken immer blau ist. Sich in diesem Wissen zu verankern, kann helfen, Weite in das Menschsein zu bringen, dort wo es eng und undurchlässig geworden ist. Ein Stück weit Loslassen von der Vorstellung, die Feder sei der Vogel, und stattdessen den inneren Antrieb in den stillen Lüften des Himmelsblau zu finden. So möchten wir Euch mit unseren Yogaangeboten einen kleinen Impuls geben, Enge und Fixierung in Körper und Geist zu erkennen und das Weite, Öffnende anzustreben, das Gefühl von Verbundenheit, wo Trennung und Vergänglichkeit sich auflösen.

Mit den besten Wünschen für einen guten und friedvollen Übergang in den Herbst,

Euer Zentrumsteam!

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