"Psychologischer Negativitätsbias"
- Yasemin
- 1. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Liebe Yoga-Freunde: innen,
habt ihr schon einmal vom „psychologischen Negativitätsbias“ gehört? Von jener Tendenz, negativen Nachrichten, Erfahrungen und Emotionen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als positiven Informationen? Und dabei zugleich die Vergangenheit zu verklären?
Offenbar handelt es sich um ein evolutionär bedingtes Phänomen: Um zu überleben, war es wichtiger, sich an lebensbedrohliche Gefahren zu erinnern als an eine schöne Blume. Doch in unserem Informationszeitalter, in dem Nachrichten stark miteinander konkurrieren, bleiben vor allem die drastischsten und negativsten Meldungen hängen. Unser Weltbild wird zunehmend verzerrt, und wir sehen immer öfter schwarz.
Dabei geschieht so viel Positives – in unserer Gesellschaft und weltweit. Ein indischer Spruch besagt: „Du bist immer dort, wo deine Aufmerksamkeit weilt.“ Wenn du also merkst, dass dich der Weltschmerz ergreift, halte inne, spüre in dich hinein und frage dich: Ist das wirklich wahr? Ist alles tatsächlich so schlimm, wie ich es gerade wahrnehme?
Wir Yogis verfügen mit Atem- und Körperübungen sowie Meditation über wertvolle Werkzeuge, um Negativität aus Körper und Geist zu lösen. Und vielleicht hilft es auch, öfter einmal auf Seiten wie goodnews.eu oder nur-positive nachrichten.de vorbeizuschauen.


Kommentare