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Das Herz nicht verhärten lassen

1. Okt.
1 Min. Lesezeit

Liebe Yoga-Freunde:innen,



Wut und Angst kommen allmählich auf angesichts der Entwicklungen in der Politik, und ich suche wieder Rat bei Pema Chödrön. Sie schreibt dazu in ihrem Buch „Frieden finden in Zeiten des Krieges“:

„Krieg beginnt, wenn wir unser Herz hart werden lassen. Und sobald wir uns unbehaglich fühlen, kann das sehr leicht geschehen. Das Ganze mag oft nur eine Kleinigkeit sein, aber es kann auch schwerwiegende Formen annehmen, kann in Hass und Vorurteilen münden. Dies ist wirklich sehr betrüblich, denn wenn wir unser Herz verhärten, ist die Motivation dahinter im Grunde der Wunsch, ein wenig Erleichterung zu erlangen, etwas Befreiung von dem Stress, den wir gerade empfinden.                                                                             Jemand schenkte mir einmal ein Gedicht, in dem ich eine Zeile fand, die Frieden ganz gut definierte: »Das Harte in unserem Herzen weich machen.« Wir können über die Beendigung des Krieges sprechen und wir können für die Beendigung des Krieges auf die Straße gehen, wir können alles in unserer Macht Stehende tun, aber der Krieg wird niemals enden. solange unser Herz anderen gegenüber verhärtet ist.”


Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, trotz allem nicht zu verhärten und empathisch zu bleiben – mit denen, die anders denken und Wege gehen, die uns missfallen, mit Politikerinnen und Politikern, die einen schwierigen Job übernommen haben und nicht fehlerfrei sind, und auch mit uns selbst, wenn wir verzweifelt sind.

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